Heute nehme ich euch mit an einen Ort an der australischen Ostküste, der bei vielen auf der Durchreise liegt – aber meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient: Port Macquarie. Gerade für Backpacker, Vanlife- und 4WD-Traveller ist dieser Spot ein absoluter Volltreffer. Entspannter Vibe, gute Surfbedingungen, Natur ohne Ende und alles easy erreichbar. Also schnallt euch an, Fenster runter, Playlist an – wir rollen rein.
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Wofür ist Port Macquarie bekannt?
Port Macquarie liegt etwa auf halber Strecke zwischen Sydney und Brisbane und ist so ein typischer Ort, den man eigentlich nur „für ein, zwei Nächte“ einplant – und dann doch länger hängen bleibt. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre Strände, die Koalas (ja, wirklich!) und eine ziemlich aktive Surf- und Boogieboard-Szene.
Was Port Macquarie aber besonders macht, ist dieser perfekte Mix aus Stadt und Natur. Du hast Supermärkte, Cafés und alles, was man als Traveller braucht, bist aber gleichzeitig in ein paar Minuten mitten im Nationalpark oder an einem leeren Strand. Für Van-Reisende mega praktisch: Es gibt viele gute Stellplätze in der Umgebung, sowohl offizielle Camps als auch kostenlose Spots (natürlich immer mit Respekt gegenüber Natur und Regeln).

Die Must-see’s in und um Port Macquarie
Ganz oben auf der Liste steht für mich definitiv der Coastal Walk. Der Walk verbindet mehrere Strände miteinander und ist perfekt, um Port Macquarie erstmal kennenzulernen. Egal ob kurzer Spaziergang oder längere Etappe – die Aussicht auf die Küste ballert einfach jedes Mal.
Ein weiterer Klassiker ist das Koala Hospital. Klingt erstmal sehr touristisch, ist aber tatsächlich super spannend und vor allem kostenlos. Hier werden verletzte Koalas gepflegt und wieder ausgewildert. Gerade wenn man schon länger in Australien unterwegs ist, vergisst man manchmal, wie besonders diese Tiere eigentlich sind – hier wird einem das nochmal bewusst.
Für Strandtage kann ich Town Beach, Flynns Beach oder etwas weiter außerhalb Lighthouse Beach empfehlen. Gerade Lighthouse Beach ist perfekt, wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid. Riesiger Strand, oft weniger los und je nach Bedingungen richtig gute Wellen.
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Wandern im Crowdy Bay Nationalpark
Wenn ihr ein bisschen raus aus der Stadt wollt, dann ab in den Crowdy Bay Nationalpark. Der liegt etwa eine Stunde südlich von Port Macquarie und ist ein absoluter Traum für alle, die auf Natur, Einsamkeit und Offroad-Pisten stehen. Mit einem normalen Van kommt man schon gut rein, mit 4WD habt ihr natürlich nochmal mehr Optionen.
Der Nationalpark bietet euch eine Mischung aus leeren Stränden, Küstenwanderungen, Lagunen und Campspots mitten im Nirgendwo. Einer meiner Favoriten ist der Walk entlang der Küste, wo man teilweise niemandem begegnet und einfach nur Wind, Wellen und Vögel hört. Genau für solche Momente reist man doch ans andere Ende der Welt.
Pro-Tipp: Plant mindestens eine Nacht dort ein. Abends am Strand kochen, Sonnenuntergang schauen und morgens mit Meeresrauschen aufwachen – mehr Australien-Feeling geht kaum.



Port Macquarie – Hauptstadt des Boogieboardens
Jetzt wird’s sportlich. Port Macquarie gilt nicht umsonst als eine der Boogieboard-Hochburgen Australiens. Viele Pros kommen von hier oder trainieren regelmäßig an den Stränden der Region. Die Wellen sind oft kraftvoll, aber trotzdem gut handelbar – perfekt fürs Body- und Boogieboarding.
Auch wenn ihr keine Profis seid: Board schnappen, reinspringen und einfach Spaß haben. Die Locals sind entspannt, solange man sich respektvoll verhält und ein bisschen auf die Surf-Etikette achtet. Und falls ihr noch kein Board habt – kein Stress, es gibt genug Shops zum Leihen oder Kaufen.
Selbst wenn ihr nur zuschaut, macht es Bock. Sonnenuntergang, salzige Luft, Leute im Wasser – genau diese kleinen Momente sind es, die Port Macquarie so besonders machen.

Café-Empfehlungen am Flynns Beach
Nach dem Surfen, Boogieboarden oder einem langen Walk darf guter Kaffee natürlich nicht fehlen. Direkt am Flynns Beach kann ich euch zwei Spots ans Herz legen: das Roam Café mit richtig gutem Kaffee, entspanntem Vibe und perfekter Lage für eine kleine Pause zwischen Strand und Meer. Und das Sandbox Café, ideal für Frühstück oder Lunch – frische Bowls, gutes Essen und ein Blick auf die Wellen inklusive. Beide Cafés sind absolute Traveller-Favoriten und perfekt, um kurz runterzukommen.

Fazit: Port Macquarie als Reiseziel
Port Macquarie ist für mich einer dieser Orte, die man nicht unbedingt auf jeder Bucket List findet, die aber genau deshalb so gut sind. Kein krasser Trubel, keine überlaufenen Insta-Spots – dafür ehrliches Australien-Feeling, Natur und eine entspannte Traveller-Community.
Egal ob ihr gerade erst gestartet seid oder schon seit Monaten im Van lebt: Plant hier ruhig ein paar Tage mehr ein. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr länger bleibt als gedacht.
Cheers
Jesko
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